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Christus hat nur unsere Hände

Für 14 Kinder aus Richenthal und Langnau war der letzte Aprilsonntag ein ganz besonderer Tag. In der Marienkirche Langnau standen sie – begleitet von Eltern, Verwandten und Bekannten – zum ersten Mal am Tische des Herrn.

Der Ehrentag der Erstkommunionkinder stand unter dem Leitspruch „Christus hat nur unsere Hände“. Mit Katechetin Vreni Vogel hatten die Kinder einen feierlichen Gottesdienst vorbereitet, in dem sie zu Beginn aufzeigten, wie sie mit kleinen Taten im Alltag dem gewählten Motto gerecht werden können.

Hände finden vielseitige Verwendung, war in der Geschichte aus dem Land Kophtanien zu erfahren. Den Gottesdienstbesuchern wurde  in Erinnerung gerufen, dass sie zum Gruss, wie auch zur Versöhnung gereicht werden können. Mit ihnen werden auch Tränen von den Wangen gewischt oder sie streichen sanft durchs Haar, um zu trösten. Dank dieser neuen Erfahrung kehrte bei den Kophtaniern mehr Freude, Glück, Geborgenheit und gegenseitige Wertschätzung ein.

„Ja, Gott hat nur unsere Hände und Herzen. Sie sind es, die das Leben in der katholischen Kirche gestalten“, erklärte Pfarradministrator Jaroslaw Platuński in seiner Kurzpredigt, bevor der grosse Augenblick für die Erstkommunikanten angerückt war. Nach der Taufgelübde-Erneuerung reichte ihnen der Priester das heilige Brot.  

Lehrerin Ruth Geiser, die mit den Erstkommunionkindern für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes besorgt war, durfte ebenso einen verdienten Dank entgegennehmen wie Katechetin Vreni Vogel. Die Richenthalerin war nach 30 Jahren zum letzten Mal für die Vorbereitung der Erstkommunikanten zuständig.  

Nach der Messe wurde im Pfarrsaal ein Apéro serviert. Die Musikgesellschaft Richenthal-Langnau – die bereits den Einzug begleitet hatte – spielte dabei zu einem Ständchen auf.

Text und Bilder: Emil Stöckli