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Pastoralraum „LU 24“ nimmt Formen an

Am vergangenen Sonntag durften die katholischen Pfarreien Richenthal und Langnau ihre neuen Seelsorger – Dr. lit. Godwin Ukatu und Dr. theol. Brigitte Glur-Schüpfer -  willkommen heissen. 

Wie vor 47 Jahren – als die Marienkirche in Langnau eingeweiht wurde – erlebten die Gottesdienstbesucher einen besonderen Festtag. Margrith Mühlebach-Scheiwiller, Regionalverantwortliche Bischofsekretariat St. Viktor, überreichte den beiden neuen Seelsorgern im Rahmen eines feierlich gestalteten Gottesdienstes in Langnau die Missio Canonica (Beauftragung mit Verkündigungs- und Lehraufgaben). Brigitte Glur-Schüpfer wird im gegenwärtig noch aufgeteilten Pastoralraum „LU 24“ in den Pfarreien Maria Himmelfahrt Langnau, St. Vinzenz Pfaffnau und St. Cäcilia Richenthal als Gemeindeleiterin ad interim (bis 30. April 2020) tätig sein. Die Leitung wird sie gemeinsam mit dem Mitarbeitenden Priester wahrnehmen. Godwin Ukatu wird zusätzlich auch Pfarrverantwortung in der Pfarrei Maria Himmelfahrt, St. Urban, tragen.

Herzlicher Willkommgruss

Die neue Gemeindeleiterin, Brigitte Glur-Schüpfer, stellte in ihrer Predigt Gedanken zum Lukasevangelium (14,1.7-14) an, wo sich Jesus an den Gastgeber wendet und ihn mahnt, nicht nur Begüterte, sondern Arme und Reiche einzuladen. Der Evangelist richte seine Worte nicht nur an die Christen, sondern die Kirche im Allgemeinen. Sie solle auch Gaststätte für Kirchenfremde sein, um den Menschen und dem Leben zu dienen. Menschen sollen einander tragen, trösten, zuhören und sich begegnen. Wo sie das Leben in allen Dimensionen feierten, sei Gott als Geber von allen guten Gaben mit dabei.

Godwin Ukatu und Brigitte Glur-Schüpfer brandete am Ende des feierlichen Gottesdienstes - der von der Zithergruppe „Meierisli“ musikalisch mitgestaltet wurde - ein herzlicher Beifall entgegen. Kirchenratspräsidentin Margrit Kunz-Schmidli hiess die beiden auf sympathische Art willkommen. Die beiden neuen Seelsorger sind sich einig:“Wir freuen uns auf vielfältige Begegnungen, auf ein lebendiges Miteinander in den Pfarreien und darauf, gemeinsam den christlichen Glauben zu leben und zu feiern.“

Bevor sich die neuen Seelsorger beim offerierten Apéro mit den Gottesdienstbesuchern unterhielten, segneten sie den sanierten Vorplatz vor der Kirche ein, der mit rund 10 000 Verbundsteinen erstellt wurde.

Bericht und Fotos: Emil Stöckli