Ministrantenaufnahme und Verabschiedung

In den Gottesdiensten vom 9. und 10. November in Richenthal und Langnau durften Gemeindeleiterin ad interim Brigitte Glur-Schüpfer und Priester Godwin Ukatu zahlreiche Minis begrüssen. Feierlich wurden vier neue Minis in die Minischar aufgenommen und von einigen, darunter zum Teil langjährigen Minis, galt es Abschied zu nehmen.

Mit der Miniplakette, einem Rucksack und einer Tasse gefüllt mit Süssigkeiten wurden in Richenthal Alissa Frei, Alea Purtschert, Luisa Lieb und Gregory Kneubühler begrüsst.

Den abtretenden Minis, Simon Kneubühler, Remo Kneubühler, Nils Purtschert, Robin Hunkeler, Marc Hunkeler und Jan Schwizer wurde als Dank eine Urkunde und ein Geschenk überreicht.

In Langnau wurden Zef Prenkolaj, Fabiola Desku, Livio Arnold und Eric Allmann verabschiedet.

Auch das Leitungsteam der Minis wurde verstärkt, in Langnau durch Maria Gjinaj, Dario Planzer und Liam Küng. In Richenthal durch Lena Skorupska, Vera Kneubühler, Juliette Portmann und Severine Michel. Ihnen wurde eine Powerbank überreicht, damit sie das Leitungsteam mit voller Power unterstützen können.

Bericht: Esther Hirsiger/Fotos: Esther Hirsiger, Judith Schwizer

Minischar Langnau
Zef und Fabiola wurden verabschiedet.
Minischar Richenthal
Die neuen Minis in Richenthal

Impressionen Chenderfiir

 

Das Team Chele för Chend lud am Sonntag, 22. September zur Chenderfiir in die Kirche Langnau ein.

 

 


Impressionen Erntedankfest in Richenthal

 

Am Samstag, 21. September wurde in der Kirche in Richenthal Erntedank gefeiert. Die Frauengemeinschaft dekorierte die Kirche zum Thema und für das musikalische Wohlbefinden sorgte das Jodelchörli "Freu di Herz".

Der Kirchenrat Richenthal nützte die Gelegenheit, Brigitte Glur-Schüpfer und Godwin Ukatu in Richenthal zu begrüssen.

Beim Anschliessenden Apéro, zu dem die Frauengemeinschaft einlud, konnte der Abend gemütlich ausklingen.

Herzlichen Dank an die Frauengemeinschaft Richenthal.

Fotos: Judith Schwizer


Minireise führte in den Europapark

Am 14. September trafen sich die Ministranten aus Langnau und Richenthal um 6.45 Uhr auf dem Postplatz, um in den Europapark zu reisen. So früh am Morgen war es im Car anfangs noch ruhig. Je näher man dem Europapark jedoch kam, je aufgeregter wurden die Minis. Als sie angekommen waren, konnten sie es kaum erwarten die Tickets zu bekommen. Doch zuerst wurde noch ein Gruppenfoto gemacht. In kleineren Gruppen erkundigte man selbstständig den Park. Viele getrauten sich auf die verrückten Bahnen. Auch denen, die weniger Mut hatten, gefiel es. Nach acht Stunden ging es wieder auf den Heimweg. Im Car berichtete man einander fröhlich von dem erlebnisreichen Tag. Um 19.15 Uhr kamen die Ministranten wieder in Langnau an.

Bericht:Priska Haas, Foto:Margrit Kunz


Pastoralraum „LU 24“ nimmt Formen an

Am vergangenen Sonntag durften die katholischen Pfarreien Richenthal und Langnau ihre neuen Seelsorger – Dr. lit. Godwin Ukatu und Dr. theol. Brigitte Glur-Schüpfer -  willkommen heissen. 

Wie vor 47 Jahren – als die Marienkirche in Langnau eingeweiht wurde – erlebten die Gottesdienstbesucher einen besonderen Festtag. Margrith Mühlebach-Scheiwiller, Regionalverantwortliche Bischofsekretariat St. Viktor, überreichte den beiden neuen Seelsorgern im Rahmen eines feierlich gestalteten Gottesdienstes in Langnau die Missio Canonica (Beauftragung mit Verkündigungs- und Lehraufgaben). Brigitte Glur-Schüpfer wird im gegenwärtig noch aufgeteilten Pastoralraum „LU 24“ in den Pfarreien Maria Himmelfahrt Langnau, St. Vinzenz Pfaffnau und St. Cäcilia Richenthal als Gemeindeleiterin ad interim (bis 30. April 2020) tätig sein. Die Leitung wird sie gemeinsam mit dem Mitarbeitenden Priester wahrnehmen. Godwin Ukatu wird zusätzlich auch Pfarrverantwortung in der Pfarrei Maria Himmelfahrt, St. Urban, tragen.

Herzlicher Willkommgruss

Die neue Gemeindeleiterin, Brigitte Glur-Schüpfer, stellte in ihrer Predigt Gedanken zum Lukasevangelium (14,1.7-14) an, wo sich Jesus an den Gastgeber wendet und ihn mahnt, nicht nur Begüterte, sondern Arme und Reiche einzuladen. Der Evangelist richte seine Worte nicht nur an die Christen, sondern die Kirche im Allgemeinen. Sie solle auch Gaststätte für Kirchenfremde sein, um den Menschen und dem Leben zu dienen. Menschen sollen einander tragen, trösten, zuhören und sich begegnen. Wo sie das Leben in allen Dimensionen feierten, sei Gott als Geber von allen guten Gaben mit dabei.

Godwin Ukatu und Brigitte Glur-Schüpfer brandete am Ende des feierlichen Gottesdienstes - der von der Zithergruppe „Meierisli“ musikalisch mitgestaltet wurde - ein herzlicher Beifall entgegen. Kirchenratspräsidentin Margrit Kunz-Schmidli hiess die beiden auf sympathische Art willkommen. Die beiden neuen Seelsorger sind sich einig:“Wir freuen uns auf vielfältige Begegnungen, auf ein lebendiges Miteinander in den Pfarreien und darauf, gemeinsam den christlichen Glauben zu leben und zu feiern.“

Bevor sich die neuen Seelsorger beim offerierten Apéro mit den Gottesdienstbesuchern unterhielten, segneten sie den sanierten Vorplatz vor der Kirche ein, der mit rund 10 000 Verbundsteinen erstellt wurde.

Bericht und Fotos: Emil Stöckli


Senioren-Ausflug auf die lnsel Ufenau

An die 40 Senioren/innen reisten kürzlich, sehr gut organisiert von Tabea Giger und Petra Purtschert mit dem Car via Baar  nach Lachen am Zürisee.

Die Teilnehmer genossen noch eine Kaffeepause im Rest. Halbinsel Au. Anschliessend Schifffahrt  zur lnsel Ufenau. Mittagessen im lnselrestaurant. Während gut 3 Stunden Aufenthalt nutzten die Senioren/innen die ihnen zur Verfügung stehende Zeit für Spaziergänge rund um die lnsel. Anschliessend wieder mit Schiff nach Rapperswi. Von dort  aus traten die Teilnehmer via Schindellegi die Heimreise an.

Herzlichen Dank der Reiseleitung mit Tabea Giger und Alice Gehrig.

Bericht und Fotos: Hans Banz

Impressionen Schuleröffnungsfeier

 

Am Montag, 19. August um 8 Uhr in Richenthal und am Dienstag, 20. August um 8 Uhr in Langnau fanden die Schuleröffnungsfeiern in den Kirchen statt.


Herzlich Willkommen in unseren Pfarreien

Liebe Pfarreimitglieder des künftigen Pastoralraum „LU 24“

Gerne stelle ich mich Ihnen kurz vor: Im luzernischen Rickenbach verbrachte ich meine Kindheit und Schulzeit. Nach der Matura in Beromünster studierte ich in Luzern und Tübingen Theologie. Mit Abschluss des Studiums konnte ich eine Lehrtätigkeit am Lehrerinnen- und Lehrerseminar aufnehmen und die Ausbildung zur Primarlehrperson absolvieren. Viele Jahre unterrichtete ich mit Freude als Primarlehrerin an der Volksschule und als Religionslehrerin am Seminar in Luzern und später an den pädagogischen Hochschulen in Zug und Luzern. Von 1997 bis 2000 arbeitete ich als Assistentin am Lehrstuhl für Kirchengeschichte in Luzern und beendete meine Forschungsarbeit über die Anfänge der schweizerischen katholischen Frauenbewegung mit der Promotion.

Im Sommer 2013 wechselte ich in das kirchliche Berufsfeld. Die Berufseinführung in der Pfarrei St. Johannes in Zug durfte ich im Mai 2015 mit der Feier der Institutio durch Bischof Felix abschliessen. Die letzten vier Jahre wirkte ich als Pastoralassistentin in den „meggerwald pfarreien“, besonders als Bezugsperson in Udligenswil. Seit 2017 engagiere ich mich zudem als Synodalrätin der Katholischen Landeskirche Luzern.

Seit 2001 lebe ich mit meinem Mann Thomas und unserem Sohn Jonas in Meggen. Nebst Lesen, Singen und Skifahren, erhole ich mich gerne auf Reisen.

Von September 2019 bis April 2020 werde ich nun in einem Pensum von 80% als Gemeindeleiterin ad interim der Pfarreien Langnau, Pfaffnau, Richenthal mit den Menschen im künftigen Pastoralraum „LU24“ unterwegs sein.

Ich freue mich auf die vielfältigen Begegnungen, auf ein lebendiges Miteinander in den Pfarreien und darauf, mit Ihnen den christlichen Glauben zu leben und zu feiern.

Brigitte Glur-Schüpfer, Gemeindeleiterin ad interim

Neuer zukünftige Pastoralraumpriester: Godwin M. Ukatu

Meine lieben Brüder und Schwestern in Christus, mit Freude und offenem Herzen nehme ich an, unter Ihnen zu leben und mit Ihnen zu arbeiten. Ab dem 1. August 2019 hat mir Bischof Dr. Felix Gmür (Bischof von Basel) die Aufgabe in der Pastoral übergeben. Es ist vorgesehen, dass ich mit Pfarrverantwortung im zukünftigen Pastoralraum der Pfarreien Maria Himmelfahrt Langnau, St. Cäcilia Richenthal, St. Vinzenz Pfaffnau und Maria Himmelfahrt St. Urban ernannt werde.

Zu meiner Person: Mein Name ist Godwin Mmaduabuchi Ukatu, geboren am 24. August 1972 in Enugwu Ukwu (Nigeria). Ich bin der erste Sohn und das zweite Kind von neun Kindern. Ich habe vier Brüder und vier Schwestern.

Am 21. August 2004 wurde ich zum Priester geweiht. Ich bin in der Katholischen Diözese von Awka Nigeria inkardiniert. Nach meiner Ordination arbeitete ich zwei Jahre als stellvertretender Domverwalter. In den folgenden drei Jahren arbeitete ich als stellvertretender Finanzverwalter der Diözese, stellvertretender Sekretär des Bischofs und als einer der Zeremonienmeister der Diözese. Während dieser Zeit absolvierte ich auch ein Aufbaustudium in Pädagogik an der Nnamdi Azikiwe Universität Awka, Bundesstaat Anambra.

Mein Bischof schickte mich nach Rom, um dort Liturgie zu studieren. Während meines Aufenthalts in Rom lebte und studierte ich im Benediktinerkloster St. Anselmo. Ich habe mein Studium am 31. Januar abgeschlossen. Der erfolgreiche Abschluss meines Studiums erinnert mich immer daran, dass mein Vater gerade 5 Tage vor der Promotion verstorben ist. Er wartete darauf, diesen Tag zu erleben, musste aber den ultimativen Ruf von Gott entgegennehmen. Er war körperlich nicht da, aber ich spürte seine Anwesenheit.

 

Ich bin seit dem 1. Februar 2019 als mitarbeitender Priester im Pastoralraum Brugg - Windisch tätig. Meine priesterlichen Dienste dort werde ich noch bis Ende Juli wahrnehmen.

 

Mein starkes Verlangen nach meiner Stelle als Apostolat rührt daher, dass wir alle als Team und als Familie Gottes zusammenarbeiten können, um Lösungen für die Probleme unserer Gemeinschaften zu finden und Freude und Frieden unseren besorgten Herzen zu bringen. Ich bitte Sie um Ihr Gebet und um Gottes Segen, damit ich die mir anvertraute Arbeit mit Liebe und Freude austeilen kann. Friede sei mit euch allen.       

Priester Godwin Ukatu


Impressionen Schulschlussfeier


Änderungen in den Pfarreien ab August 2019

Nach diversen Gesprächen zwischen den Kirchenräten des zukünftigen Pastoralraums und der Regionalleitung des Bistums haben wir folgende Lösung gefunden:

Ab August wird der 46-jährige Priester  Godwin Ukatu aus Nigeria in den Pfarreien Langnau, Richenthal und Pfaffnau-Roggliswil wirken. Seinen Wohnsitz wird er im Pfarrhof Pfaffnau beziehen.

Pfarrer Andreas Gschwind wird Godwin Ukatu bis Mitte August unterstützen und einarbeiten.

Von September 2019 bis April 2020 übernimmt die Theologin Brigitte Glur-Schüpfer aus Meggen die pastorale Leitung der drei Pfarreien und teilt sich gemeinsam mit Godwin Ukatu die seelsorgerischen Aufgaben.

Pfarradministrator Jarosław Płatuński ist weiterhin für die Pfarrei Reiden-Wikon zuständig.

 

Herzlich Willkommen Frau Glur, herzlich Willkommen Herr Ukatu!

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen. Es ist schön, dass Sie unsere Pfarreien in die gemeinsame Zukunft begleiten.

 

Auf ein  frohes, lebendiges Miteinander  in den Pfarreien  und im  zukünftigen Pastoralraum.

 

Kirchenräte der Kirchgemeinden Langnau, Richenthal, Reiden-Wikon, St. Urban, und Pfaffnau-Roggliswil


Dreissig Rosen für dreissig Jahre

 

Vreni Vogel war in den letzten dreissig Jahren als Katechetin in den Pfarreien Richenthal und Langnau tätig. Dies wurde im Vorabendgottesdienst am 22. Juni in Richenthal gefeiert, musikalisch begleitet von einem Flötenensemble und den Orgelklängen von Monika Luternauer. 

Viele Kinder unterrichtete Vreni in diesen Jahren im Religionsunterricht, darunter 250 Erstkommunikanten und 350 Firmlinge. Stellvertretend für all diese, überbrachten die im Gottesdienst anwesenden Kinder ihr dreissig Rosen.

Kirchenratspräsident Toni Häfliger bedankte sich im Namen der Kirchenräte Richenthal und Langnau bei Vreni für die geleistete Arbeit und überreichte ihr eine Herzschale. Vier Schülerinnen aus Richenthal und Religionspädagoge Johannes Pickhardt gaben ihr mit einer Landkarte, einem Besen, einem alten Handy, einem Kochlöffel und einer Schere Ideen, wie sie die nun gewonnene Zeit im Ruhestand nützen kann. Auch Helene Bühler sprach Vreni im Namen des Katechetenteams ein rüdiges Dankeschön aus. Pfarradministrator Jaroslaw Platuński, der neun Jahre mit ihr zusammenarbeitete, bedankte sich für diese gute Zusammenarbeit und wünschte ihr Gottes Segen für die Zukunft.

Zum Schluss gehörte das Wort Vreni Vogel, welche sich sichtlich berührt an die Gottesdienstbesucher wandte und sich bei allen bedankte. Besonders freute sie sich über die vielen Jugendlichen, welche im Gottesdienst anwesend waren.

Zum anschliessenden Apéro und einer Bratwurst mit Brot waren alle herzlich eingeladen. Dies bot die Gelegenheit, den schönen Sommerabend gemeinsam ausklingen zu lassen.

Foto: Judith Schwizer, Bericht: Esther Hirsiger


Minigolf mit den Ministranten, 14.06.2019

Die Ministranten sind von der Langnauer Kirche bis zum Minigolfplatz in Dagmersellen marchiert und haben dort ihren Ausflug genossen. Rahel Kunz eroberte den 1.Platz mit 47 Punkten. Später gab es im Restaurant für alle eine feine Eiskugel.

Bericht Maria Gjinaj


Feierlicher Abschied von Pastoralassistent Mathias Mütel

Im Vorabendgottesdienst vom Samstag, 15. Juni in Langnau nahmen die Pfarreien Langnau und Richenthal Abschied von Mathias Mütel, welcher in den letzten vier Jahren als Pastoralassistent in den Pfarreien tätig war.

Im feierlichen Gottesdienst, welcher vom Kirchenchor Richenthal umrahmt wurde, erzählte Mathias Mütel vom positiven Kulturschock, welcher er damals als Stadtkind erlebte, als er ins Pfarrhaus im ländlichen Langnau zog. Wie er und seine Familie herzlich aufgenommen wurden und wie viel er von den Leuten, besonders von den Minis und im Religionsunterricht von den Jugendlichen lernen durfte.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge schaut er dankbar zurück auf die vielen schönen Begegnungen und die tiefgründigen Gespräche, die er erleben durfte.

„Ich hoffe, dass wir weiterhin miteinander verbunden bleiben, sei es bei der Kommunion, im Gebet oder von Angesicht zu Angesicht“, sagte Mathias Mütel in seiner Predigt.

Zum Schluss bedankte sich Kirchenratspräsidentin Margrit Kunz im Namen der Kirchenräte Langnau und Richenthal bei Mathias Mütel und übergab ihm ein Geschenk, bevor sie das Wort den Ministranten übergab.

Mit einem Rückblick auf die Minianlässe der vergangenen vier Jahre bedankten auch sie sich und überreichten ihm eine Girlande aus Wimpeln, welche von den Minis gestaltet wurden und einem Fotobuch als Erinnerung.

Nun überwog doch das weinende Auge.

Der anschliessende Apéro sorgte für das körperliche und seelische Wohlbefinden.

 

Bilder: Judith Schwizer, Text: Esther Hirsiger


Ausflug der Erstkommunionkinder, 5. Juni 2019

Staunen – Erleben – Geniessen. Nach diesem Motto waren 32 Erstkommunionkinder von Reiden, Langnau und Richenthal für einen gemeinsamen Ausflug eingeladen.

Die Kinder stiegen ins Postauto in Richenthal, Langnau und Reiden, das sie sicher nach St. Urban führte. Das Ziel war eine Besichtigung der imposanten Klosterkirche, unter der kompetenten Führung von Franz Kunz. Zur Einführung erzählte er über die Geschichte der barocken Klosterkirche, die vor gut 300 Jahren (1711- 1715) erbaut wurde. Mit grossem Interesse verfolgten die Kinder die Führung und entdeckten auch viele kunstvolle Gegenstände. Schon bald wurden die Kinder auf eine amüsante Schatzsuche geschickt. Die Ansicht vom Chorgestühl, der Orgel, vom Hochaltar, dem Chorgitter, etc. lösten grosses Staunen, aber auch Begeisterung aus.
Zudem erzählte der fachkundige Führer in humorvoller Art immer wieder sehr interessante Details, so auch über das Mönchsleben. Weiter durften wir einen Einblick in die eindrückliche Bibliothek nehmen. Als krönender Abschluss durften wir durch die Galerie und durch das spezielle Treppenhaus zum Ausgang gelangen.
Nach der Führung war eine Pause in der wundervoll gestalteten Gartenanlage angesagt. Bei strahlendem Sonnenschein konnte ein feines Zvieri genossen werden - die wohlverdiente Glace durfte natürlich nicht fehlen – zur grossen Freude der Kinder!
Nach der Rast und dem Verweilen im Park machten wir uns auf den Heimweg – inklusive vielen Eindrücken im «Rucksack» und einem Strahlen im Gesicht.

Vreni Vogel, Richenthal und Helene Bühler, Langnau, Katechetinnen


Menschen in ihrer Würde ernst nehmen

 

In den Gottesdiensten vom 01./02. Juni in Langnau, Reiden, Richenthal und Wikon begrüsste Pastoralassistent Mathias Mütel als Gast Franz Zemp, Seelsorger Verein Kirchliche Gassenarbeit. In seiner Ansprache erzählte er auf eindrückliche Weise über das Wirken des Vereins und seine persönlichen Erfahrungen als Seelsorger in der Gassenarbeit.

Die Aufgaben der kirchlichen Gassenarbeit gehen auf die kirchliche Gründung durch Sepp Riedener zurück. Er hat den diakonischen Auftrag, den die Bibel gibt, umgesetzt und ernst gemacht mit der Idee, was Jesus wollte und mit seinem Leben skizzierte. Liebe, die uns verbindet und Liebe, die in allen ist. Die Philosophie des Vereins Kirchliche Gassenarbeit ist dieselbe geblieben. In allen Betrieben der Gassenarbeit, die inzwischen über 30 Jahre besteht, gilt die Haltung, die Menschen in ihrer Würde ernst zu nehmen. Im Rahmen der 4-Säulen-Drogenpolitik unterhält der Verein Kirchliche Gassenarbeit Betriebe im Bereich der Schadensminderung. Zur Gassenarbeit gehören folgende Betriebe: GasseChuchi, K+A (Kontakt- und Anlaufstelle), Schalter 20, Aufsuchende Sozialarbeit, Paradiesgässli und Seelsorge.

Als Seelsorger in der Gassenarbei
Schaut Franz Zemp aber in die Welt, dann sieht er mehr Abgrenzung als Verbundenheit. Ausschluss aus der Familie, Einsamkeit, Stigmatisierung durch die Öffentlichkeit, das sind tägliche Erfahrungen von Ausgrenzung von Armut- und Suchtbetroffenen Menschen. Hinzu kommen Schuldgefühle, nicht genügen, erfolglose Drogenentzüge und Enttäuschungen, die an den einzelnen Personen nagen. In seiner Arbeit als Seelsorger der Gassenarbeit begegnet er den Betroffenen mit Würde, indem er mit ihnen Dialoge auf Augenhöhe führt, nicht voreingenommen ist, nicht verurteilt, sondern ihr Unvermögen, ihr Scheitern, ihre Abstürze ernst nimmt. Anhand einzelner Schicksale zeigte er den Gottesdienstbesucher auf, wie bedeutungsvoll es ist, die christliche Herausforderung anzunehmen und alle Menschen in der gottgegebenen Würde zu achten. Er sagte: «Die jesuanische Haltung beinhaltet die Möglichkeit und Fähigkeit, trotz der rasanten Entwicklung und Hektik der neuen Welt, berührbar zu bleiben, offen und sensibel für die vielen Tränen der ausgeschlossenen Menschen. Ich wünsche mir, dass die Gott-Mensch verbindende Liebe konsequenter umgesetzt wird.»

Text und Bilder: Beatrix Bill


Göttlicher Gedanke von Saat und Ernte

Viele Menschen machen sich seit Jahrhunderten jedes Jahr auf den Weg, um bei den Bittgängen Gott um gedeihliches Wetter und eine gute Ernte zu bitten. Das Gesetz von Saat und Ernte ist ein göttlicher Gedanke und gilt nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch im täglichen Leben. Saat, welche laufend gesät wird, sind die Worte, Gedanken, Taten und Lebenssätze jedes einzelnen Menschen. Pfarreiangehörige aus Langnau, Reiden, Richenthal und Wikon starteten ihre Bittgänge am frühen Abend vor Christi Himmelfahrt bei den Kirchen Reiden und Richenthal und beendeten diese mit einem gemeinsamen Gottesdienst in Langnau.

Der Bittgang von Reiden aus, wurde von Pastoralassistent Mathias Mütel geleitet. Bei drei Stationen wurden Anliegen, Wünsche und Hoffnungen in Fürbitten, Gebeten und Liedern zum Ausdruck gebracht. Mathias Mütel betonte dabei: «Beten sollen wir mit dem ganzen Körper. Mit unserem Mund, dem Herzen, den Augen und den Beinen.»

Im gemeinsamen Gottesdienst in Langnau wurden die Bittgänger auch von Pfarradministrator Jarosław Płatuński begrüsst. Er stand der Eucharistiefeier vor. Pastoralassistent Mütel baute seine Ansprache auf den Punkten «Soziale Sicherheit und Glaubensschwund», «Dankbarkeit» und «Perspektive des Himmels» auf. Im letzten Punkt beschrieb er den Himmel als die Sphäre Gottes, jenseits von Zeit und Raum, als die Dimension der Wirklichkeit Gottes, von der aus Gott in allem Leben wirksam ist. Himmel ist eine Lebensweise und Perspektive auf die Wirklichkeit. Er sagte: «Wenn Jesus in den Himmel eingeht, dann holt er diesen gleichzeitig in unser menschliches Dasein. Jedes Gespräch, jedes Lächeln, jedes liebe Wort, jeder Moment hat aus der Himmelsperspektive heraus betrachtet eine ewige Bedeutung und ist aufgehoben in der ewigen Liebe Gottes.»

Im Anschluss konnten sich die Gottesdienstbesucher am Spaghettiplausch der Frauensportgruppe Langnau im Pfarrsaal verköstigen lassen.

 

Text und Bilder: Beatrix Bill


Unser tägliches Brot gib uns heute

Am Sonntag, 26. Mai um 9 Uhr fand in Langnau der Familien Gottesdienst zum Thema "Unser tägliches Brot gib uns heute" statt. Schülerinnen und Schüler aus Richenthal gestalteten zusammen mit Vreni Vogel den Gottesdienst.


Pfarreien Wallfahrt ins Kloster Engelberg

Am Samstag, 25. Mai begrüsste Pastoralassistent Mathias Mütel 43 Teilnehmer aus Langnau, Reiden, Richenthal und Wikon zur Pfarreien Wallfahrt. Ziel der Reise mit dem Car war das Kloster Engelberg. Der von Pfarrer Patrick Ledergerber gehaltene Gottesdienst in der Klosterkirche bot einen schönen Einstieg für den gemeinsamen, besinnlichen Tag.

Bei der anschliessenden Führung durch die Klostergänge zum Barocksaal, dem von Bruder Columban Louis mit Intarsien ausgestattete Tugendenzimmer und der renovierten Klosterkirche erfuhren die Gäste spannendes aus der Geschichte der Benediktinerabtei im Bergtal am Fusse des Titlis. Die Mönche im Kloster Engelberg leben nach den Benedictusregeln und gehören zur Schweizerischen Benediktinerkongregation. Geschildert wurde, was seit der Gründung des Ordens gleichgeblieben ist und was sich zwischenzeitlich verändert hat. Die wichtigsten Tätigkeitsbereiche des Klosters heute lassen sich mit den Begriffen Seelsorge, Bildung, Gastfreundschaft, Handwerk, Kulturpflege, Förderung der örtlichen Landwirtschaft beschreiben.

Im Gästerefektorium endete die Führung. Nach so viel geistiger Nahrung war es an der Zeit, für das leibliche Wohl zu sorgen. Mit einem köstlichen 3-Gang Menü aus der Klosterküche stärkten sich alle für die Zeit zur freien Verfügung. Diese wurde genutzt für einen gemütlichen Spaziergang durch Engelberg, den Besuch der Klostergärtnerei oder der Schaukäserei. Auch die Bänkli im Klostergarten boten Platz zum Entspannen.

Ein Tag voller neuer Erkenntnisse und schönen Gesprächen ging dem Ende entgegen. Auf der Rückfahrt wurde die Organisationsarbeit von Pfarreisekretärin Alexandra Arnet mit Applaus verdankt, denn alles verlief wie am Schnürchen.

Text und Bilder: Beatrix BIll


Die Instrumentalisierung der Gottesmutter Maria für kirchenpolitische und politische Ziele

Am 22. Mai ging im Pfarreizentrum Reiden die Reihe: «Impulse und Denkanstösse zu einem missionarischen Kirche-Sein heute» weiter. Referentin war die Reidenerin Jutta Kunz Schürch, die zum Thema: «Patrona Luzernae. Weltliche und geistliche Mission im nachtridentinischen Luzern - Maria im konfessionspolitischen Programm Mitte des 17. Jahrhunderts» referierte.

Konkretes Fallbeispiel war der Marienwallfahrtsort Hergiswald, an dem gezeigt wurde, wie die Marienverehrung von geistlichen und weltlichen Eliten befördert wurde, um eigene Machtinteressen durchzusetzen. Der Vortrag wurde durch eine klar aufgebaute und aussagekräftige Powerpoint-Präsentation unterstützt, so dass dem Publikum klar wurde, welche konfessionspolitischen Interessen in der Zeit der Gegenreformation bzw. der katholischen Reform und welche politischen Interessen etwa zur Disziplinierung des Volkes nach dem Entlebucher Bauernaufstand mit der Marienverehrung durchgesetzt wurden. So fungierte Maria zum einen konfessionspolitisch als

Integrations- und Identifikationsfigur des «einen, wahren, katholischen Glaubens». Neu errichtete Kirchen und Wallfahrtskapellen markierten die konfessionellen Grenzen, wobei die katholischen Territorien durch den in Anspruch genommenen Schutz der Gottesmutter sakralisiert wurden. Zum anderen wurde die Marienverehrung in den Dienst der politischen Interessen der Obrigkeit genommen, etwa bei der Disziplinierung der Untertanen nach dem Entlebucher Bauernaufstand, wie sie sich etwa in der Entlebucher Sühnemedaille zeigt.

Beim anschliessenden Apéro wurde die Gelegenheit genutzt die verschiedenen Themen zu vertiefen und weiter zu diskutieren.

 

Bilder: Esther Hirsiger/Text: Mathias Mütel


Christus hat nur unsere Hände

Für 14 Kinder aus Richenthal und Langnau war der letzte Aprilsonntag ein ganz besonderer Tag. In der Marienkirche Langnau standen sie – begleitet von Eltern, Verwandten und Bekannten – zum ersten Mal am Tische des Herrn.

Der Ehrentag der Erstkommunionkinder stand unter dem Leitspruch „Christus hat nur unsere Hände“. Mit Katechetin Vreni Vogel hatten die Kinder einen feierlichen Gottesdienst vorbereitet, in dem sie zu Beginn aufzeigten, wie sie mit kleinen Taten im Alltag dem gewählten Motto gerecht werden können.

Hände finden vielseitige Verwendung, war in der Geschichte aus dem Land Kophtanien zu erfahren. Den Gottesdienstbesuchern wurde  in Erinnerung gerufen, dass sie zum Gruss, wie auch zur Versöhnung gereicht werden können. Mit ihnen werden auch Tränen von den Wangen gewischt oder sie streichen sanft durchs Haar, um zu trösten. Dank dieser neuen Erfahrung kehrte bei den Kophtaniern mehr Freude, Glück, Geborgenheit und gegenseitige Wertschätzung ein.

„Ja, Gott hat nur unsere Hände und Herzen. Sie sind es, die das Leben in der katholischen Kirche gestalten“, erklärte Pfarradministrator Jaroslaw Platuński in seiner Kurzpredigt, bevor der grosse Augenblick für die Erstkommunikanten angerückt war. Nach der Taufgelübde-Erneuerung reichte ihnen der Priester das heilige Brot.  

Lehrerin Ruth Geiser, die mit den Erstkommunionkindern für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes besorgt war, durfte ebenso einen verdienten Dank entgegennehmen wie Katechetin Vreni Vogel. Die Richenthalerin war nach 30 Jahren zum letzten Mal für die Vorbereitung der Erstkommunikanten zuständig.  

Nach der Messe wurde im Pfarrsaal ein Apéro serviert. Die Musikgesellschaft Richenthal-Langnau – die bereits den Einzug begleitet hatte – spielte dabei zu einem Ständchen auf.

Text und Bilder: Emil Stöckli