«Frischer Wind» in Richenthal

Wenn sich ein Fenster öffnet, kann «Frischer Wind» im Leben erfahren werden. Für alle Lesenden öffnet sich hier ein kleines «Rückblick-Fenster» zur vergangenen Firmung.

Bei der Firmfeier am 19. Juni in der Pfarrkirche in Richenthal mit dem Begleittitel «Frischer Wind» spendete Domherr Alfredo Sacchi rund 21 jungen FirmandInnen das Sakrament der Firmung. Im Besinnungsteil der Firmfeier erzählten die FirmandInnen von «Frischer Wind» in dem sie der versammelten Festgemeinschaft ihre Gedanken auf die Fragen: «Was gibt mir Kraft oder was will ich in meinem Leben verändern?» vortrugen.

Im anschliessenden Firmerlebnis wurde allen FirmandInnen die bewegende Geistkraft Gottes, welche auch «Frischer Wind» verspricht, zugesprochen.

Dank weiteren textlichen und musikalischen Beiträgen sorgten die FirmandInnen, dass «Frischer Wind» weiter in der Feier spürbar wurde.

Auch die bewusste Dekorationsarbeit von Eltern trug dazu bei.

Ebenso bereicherte der Projektchor Pfaffnau unter der Leitung von Kevin Sieber mit «Gospelgesang» musikalisch die Firmfeier.

Ein herzliches Dankeschön gilt ihnen allen.

Möge das Firmerlebnis für alle Mitfeiernden ein kurzes Fensteröffnen hin zur Wirklichkeit Gottes gewesen sein.

Die Geistkraft Gottes aber, möge allen FimandInnen eine stete Wegbegleitung für ihren weiteren Lebensweg bleiben.

 

Jonas Hochstrasser, Katechet

Fotos: Rapahel Birrer_brphoto


Impressionen Prozession Fronleichnam in Richenthal

Die Musikgesellschaft Richenthal-Langnau führte die Prozession an, gefolgt von den MinistrantInnen und den Kommunionkindern. Bei verschieden Stationen wurden viele Impulse mit auf den Weg gegeben.

 


Unsere Kleinsten ganz Gross

In der Kirche Langnau standen am Sonntag, 12. Juni, die Kleinsten der Pfarreien Langnau-Richenthal und Reiden-Wikon im Mittelpunkt. Bei der Tauferinnerungsfeier wurden ihnen die schön gestalteten Taufmuscheln zurückgegeben.

Kinder, welche in der Pfarrei Langnau-Richenthal 2019-2021 und in der Pfarrei Reiden-Wikon 2020-2021 getauft wurden, waren gemeinsam mit ihren Eltern, Geschwistern, Grosseltern, Paten und Patinnen zu einem nachmittäglichen, kleinen Fest eingeladen. Seelsorgerin Flavia Schürmann begrüsste 15 Tauffamilien, umschrieb ihr Tätigkeitsfeld und übergab das Mikrofon den weiteren Mitwirkenden. So lernten die Anwesenden Pastoralraumleiterin Edith Pfister, sie war bei einigen Kindern Taufspenderin, sowie das «Chele för Chend» Team, vertreten durch Regina Arnold, Uschi Kneubühler und Simone Studer kennen. Alexandra Kneubühler, ebenfalls in diesem Team, war an der Teilnahme verhindert. Nun kamen die Taufkinder an die Reihe. Jedes wurde beim Namen genannt, worauf seine Taufkerze von jemandem aus der Familie an der Osterkerze entzündet wurde.

Wertvolle Perlen

Mit der Bildergeschichte «Die wunderbare Perle» erzählte Uschi Kneubühler von einem wohlhabenden Kaufmann, der in einem Schaufenster eine ganz besondere weisse Perle sah, die er unbedingt haben wollte. Sie kostete so viel, dass er dafür sein ganzes Geld und alles was er sonst noch hatte hergab. Die Familien hatten Zeit, sich darüber auszutauschen, was ihnen in ihrem Leben so wertvoll ist, wie die Perle in der Geschichte. Als Input nannte Edith Pfister: «Halt im Glauben und Lebensausrichtungen, die sie den Kindern weitergeben, können so eine wertvolle Perle sein».

Nebst den Taufmuscheln, die ihren Weg vom Taufnetz in den Kirchen zurück in die Familien fanden, durften die Eltern als Geschenk ein Weihwassergeschirr, ein Fläschli mit gesegnetem Wasser und ein Büchlein mit Inspirationen zum Thema «Kinder ins Leben begleiten» entgegennehmen.

Am Ende der erfrischenden, kindergerechten Tauferinnerungsfeier wurden die Familien herzlich zu den kommenden «Chenderfiire» eingeladen. Wer mehr Informationen zum Angebot wollte, konnte sich beim anschliessenden Zobig im Pfarrsaal direkt beim «Chele för Chend» Team erkundigen. Das gesellige Zusammensein bot Platz zum Kontakteknüpfen.

Text und Bilder: Beatrix Bill


Versöhnungsweg Richenthal / Langnau 2022

Die Viertklässler aus Richenthal und Langnau begingen einen besonderen Weg in der Kirche Richenthal. Nach längeren Vorbereitungen im Religionsunterricht waren die Kinder bereit, den Weg der Versöhnung zu gehen. Mit einer Vertrauensperson wie Gotti, Götti oder Eltern machten sie sich auf den „Holz–Weg“. An mehreren Stationen, die in der Kirche aufgebaut waren, konnte man sich über verschiedene Themen austauschen wie:

- Energiequelle Familie

- Mein Lebensbaum: wo kann ich wachsen, spriessen, besser werden, helfen, dankbar sein?

- Mein Glauben: wie steht es mit meinem Glauben? Nimm ich mir Zeit für Gott?

- Was habe ich für Möglichkeiten in meiner Freizeit?

- Wie stellst du dir Kirche vor, welchen Traum hast du von der Kirche?

- Wird meine Bereitschaft zur Versöhnung vielleicht ein Schritt zu mehr Freiheit, Freude und Zufriedenheit sein?

Über diese Themen und viel mehr wurde rege und tief diskutiert.

Überlegen, Zeit haben, ehrlich sein zu sich und zur Vertrauensperson wurde gefordert. Ebenfalls war Kreativität gefragt, beim Holzkreuze herstellen oder einer Kirche bauen.

Am Samstagabend wurde der Versöhnungsweg mit einem Gottesdienst abgeschlossen.

Text und Fotos: Helene Bühler-Erni


Vorbereitung Firmung

Am Samstagmorgen, 14. Mai, trafen sich die FirmandInnen mit einer Begleitperson beim Schulhaus in Langnau.  Jonas Hochstrasser, Katechet, hatte zwei Ateliers vorbereitet. Im Ersten wurde für die Firmdekoration gearbeitet. Im Zweiten beschäftigten sich die Anwesenden mit einem Bibeltext. Firmspender Alfredo Sacchi hatte diesen ausgesucht.

Als Abschluss verwöhnten Bernadette und Willy Roth alle mit einem feinen «Zmittag».


Dankbarkeit auch während dem Jahr

Die Jugend Richenthal half auch dieses Jahr bei der Gestaltung des Muttertaggottesdienstes mit. Die Jugendlichen setzten den Schwerpunkt auf die Bedeutung des Muttertages für diverse Altersgruppen. Die Antworten der interviewten Personen ergaben schlussendlich ein kleines Rollenspiel.

Trotzdem, dass sich die Aussagen unterschieden, sind sich alle einig, dass es auch wichtig ist sich während dem Jahr dankbar zu zeigen aber es auch schön ist einen Tag zu haben an dem die ganze Arbeit, das Zuhören, das da sein und die Liebe speziell wertgeschätzt wird.

Das Flötenensemble der Musikschule Reiden begleiteten den Gottesdienst musikalisch mit.

Danach gab es ein köstliches Apero bei dem die zahlreichen Kirchenbesucher anstossen und plaudern konnten.

Laura Müller


Jubiläums Gottesdienst zum 125 jährigen Bestehen der Frauengemeinschaft Richenthal

Am Sonntag den 1. Mai lud die Frauengemeinschaft zum Jubiläumsgottesdienst in der Pfarrkirche Richenthal ein.

Edith Pfister leitete den Gottesdienst, der ganz den Frauen gewidmet war. Auch das Motto „nemm der Zyt“ liess Edith Pfister  gekonnt einfliessen. Nach diesem würdigen Gottesdienst hielt Anton Häfliger eine Ansprache in der er die Arbeit der Frauengemeinschaft würdigte.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurden alle  Besucher, zum, von der Kirchgemeinde offerierten Apéro eingeladen. Zu den Klängen der Zehnermusik genossen alle Speckzopf und Wein.

Erinnerungen und Anekdoten aus den früheren Jahren wurden wach.

Der Kirchenvorstand verteilte jeder Frau noch ein blumiges Präsent. Herzlichen Dank allen die uns geholfen haben diesen kleinen aber feinen Anlass durchzuführen.

Frauengemeinschaft Richenthal, Der Vorstand


Vereinsreise der Frauengemeinschaften Langnau und Richenthal In das Freilichtmuseum Ballenberg

Am 30.April nahmen 25 Frauen an der diesjährigen Vereinsreise teil. Unser Carchauffeur der Firma Kaufmann startete die Reise Richtung Brünigpass.

Alle Teilnehmer waren mit Schirmen ausgerüstet, war doch das Wetter eher unbeständig.

Im Ballenberg angekommen wurden wir eines besseren belehrt, der Himmel riss auf und bescherte uns Sonnenschein.

So motiviert, starteten wir in zwei Gruppen in die 2 stündige Führung, die sehr  informativ war.

Zum Mittagessen trafen sich dann wieder alle im Restaurant Degen .

Am Nachmittag wurden dann noch die restlichen Gebäude auf eigene Faust erkundet. Auch eine Wurst oder ein Stück Käse und Brot wurde noch eingekauft, um den Daheimgebliebenen eine Kostprobe vom Ballenberg mitzubringen.

Der Heimweg führte uns am Brienzersee entlang Richtung Thun und durchs Emmental nach Hause.

Mit herrlichen Bildern im Kopf und guter Laune kamen wir in unseren Heimatdörfern an.

Bis zum nächsten Mal!

Frauengemeinschaft Richenthal

Frauengemeinschaft Langnau


«mer boue e Brogg» - Erstkommunion 2022

Acht Kinder aus Langnau und Richenthal feierten am 24. April das Kommunionfest zum Weissen Sonntag in der Pfarrkirche in Richenthal. Nach dem Einzug mit der Musikgesellschaft Richenthal-Langnau gestalteten die Kinder den Gottesdienst unter der Leitung von Pastoralraumleiterin Edith Pfister zum Thema «mer boue e Brogg» mit. Guido Zihler unterstützte den Gesang mit dem Piano.

Bereits in der Abendmahlfeier vom Hohen Donnerstag empfingen die Erstkommunikanten und Erstkommunikantinnen zum ersten Mal die heilige Kommunion.

Fotos: Martin Gut


Sylvia Villiger im APZ Feldheim Reiden verabschiedet

Seit April 2013 gehörte Sylvia Villiger zum Pfarreiteam und arbeitete als seelsorgerliche Mitarbeiterin mit Schwerpunkt in der Heimseelsorge des Alters- und Pflegezentrums (APZ) Feldheim Reiden. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge hielt sie dort am Mittwoch, 13. April ihre letzte Kommunionfeier. Am Monatsende laufen ihre weiteren seelsorgerischen Tätigkeiten aus, und sie blickt als AHV-Rentnerin neuen Lebensfreuden entgegen.

Menschen brauchen Zeichen, damit ihnen die Augen aufgehen. Sie wollen spüren, ja sehen, dass das Vertrauen, das sie in jemanden setzen, gerechtfertigt ist. Warum? Davon sprach Sylvia Villiger im Wortgottesdienst. Dabei ging sie auch auf die Worte Jesu «Ich bin das Brot des Lebens» ein, und wie in diesem Versprechen die Verbindung von Mensch und Brot zusammengefasst ist. Die Versammelten erfuhren, wie sehr sie ihre Aufgabe als Seelsorgerin beseelte, wenn sie im Gottesdienst dieses Brot des Lebens austeilte, den ihr anvertrauten Menschen ins Zimmer oder ans Bett brachte, wenn es Kranken oder Sterbenden Stärkung und Trost spendete. Für die musikalische Gestaltung im Gottesdienst sorgte die Zithergruppe Maierisli.

Eine Herzensangelegenheit

Ihr Wirken all die Jahre im Feldheim betitelte Sylvia Villiger selbst als Herzensangelegenheit und sagte: «Menschen in Übergängen zu begleiten, ihnen in den herausfordernden Zeiten des Alters, des Krankseins zur Seite zu stehen, Menschen beim Sterben zu begleiten, für Angehörige in ihrer Trauer da zu sein hat mich stets erfüllt und bereichert. Ich wurde durch meine Arbeit, durch all die Begegnungen reich beschenkt.»

Heimseelsorge auf- und ausgebaut

Am Ende der Feier wurde das vielseitige Tätigkeitsfeld von Sylvia Villiger gewürdigt. Im Namen des Feldheim-Teams lobte Marianne Rindlisbacher, Leitung Pflegedienst, ihre herzliche und feine Wesensart und verdankte alles was sie für das Personal und die Bewohnerschaft tat. Hervorgehoben wurden auch ihre hohe Fachkompetenz und das grosse Engagement für das Qualitätslabel in Palliativ Care. Pfarrerin Barbara Ingold ergriff für die reformierte Kirchgemeinde Reiden und Umgebung das Wort. Vor rund zehn Jahren sei beiden schnell klar geworden, dass ihnen bei der Arbeit dieselben Werte wichtig sind. Die Zusammenarbeit viel auf fruchtbaren Boden, ökumenische Gottesdienste wurden gemeinsam gefeiert. Am Donnerstagnachmittag waren beide Seelsorgerinnen im APZ Feldheim anzutreffen. Gelegenheiten für unkomplizierten Austausch und wertvolle Gespräche boten sich an. Dankbarkeit spiegelte sich auch wider, als die Pfarrerin sagte: «Manchmal waren wir uns auch gegenseitig Seelsorgerinnen.» Pastoralraumleiterin Edith Pfister sprach im Namen des Seelsorgeteams sowie der katholischen Kirchgemeinde Reiden. Sie sei ihr erst vor einem Jahr begegnet, als die Pfarrei Reiden-Wikon und das Feldheim zum Pastoralraum Pfaffnerntal-Rottal-Wiggertal dazukamen. Ihre Arbeit habe sie mehr von aussen wahrgenommen. Besonders spürbar war, wie ihre verlässliche Arbeit geschätzt wurde. Sie war Ansprechpartnerin mit Interesse am Wohlergehen jedes Einzelnen, offen auch für schwierige Themen. Edith Pfister betonte: «Ganz da sein, in den Begegnungen mit den Menschen, das hast du gelebt. Für mini Lüüüt im Feldheim, wie du immer sagtest.» Sichtlich berührt nahm Sylvia Villiger die Ehrungen, die überreichten Geschenke der Laudatorinnen sowie den Applaus der Anwesenden entgegen.

Beim anschliessenden Apéro, offeriert vom APZ Feldheim, wurden noch viele Dankesworte, herzliche Blicke und berührende Gesten ausgetauscht.

Wie Pastoralraumleiterin Edith Pfister mitteilen kann, ist die die Nachfolge von Sylvia Villiger geregelt. Die neue Heimseelsorgerin, Christa Kuster, tritt ihre Stelle im APZ Feldheim am 1. August 2022 an.

Text und Bilder: Beatrix Bill


Osterschnitzeljagt der Minis

Am Samstag, 16. April organisierten die beiden Oberminis Rahel Kunz und Maria Gjinaj für die Minis eine Osterschnitzeljagt. Es ging sehr sportlich zu und her. Zum Belohnung bekam jeder einen Schoggihasen.

 

Impressionen Palmsonntag

Der Familiengottesdienst am Palmsonntag mit Edith Pfister wurde von Jonas Hochstrasser mit Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse mitgestalten. Auch die Erstkommunionkinder waren mit dabei und zogen mit ihren Palmenkränzen in die Kirche ein. Das Alphornquartett «a de Weggere» umrahmte den Gottesdienst musikalisch.

 

Eltern-Kind-Nachmittag Erstkommunion

Beim gemeinsamen Werken, Singen und Nachdenken am Eltern-Kind-Nachmittag vom 19. März wuchs die Vorfreude auf den Weissen Sonntag bei den diesjährigen Erstkommunionkinder.

Zusammen mit den Eltern und der Religonslehrerin Edith Pfister stimmten sie sich auf das Erstkommunionsthema "mer boue e brogg" ein. Als Gast durfte Selin Birrer begrüsst werden. Sie erzählte von ihrem Praktikum als Hebamme in Tansania.

Am Schluss wurde das feine, von allen mitgebrachte, Zobig zu einem schönen Buffet aufgetischt und der Tag bei gemütlichem Beisammensein ausgeklungen.

 

 

 
 

Filmabend der MinistrantInnen

Am Freitag, 18. März trafen sich die Ministrantinnen und  Ministranten um 19 Uhr im Pfarreisaal. Bei einem gemütlichen Filmabend konnten ein paar gemeinsame Stunden genossen werden.


Mann Gottes fährt mit E-Bike zur Arbeit

Pfarrer Beda Baumgartner blickt auf die ersten Monate im Amt zurück. Er findet, dass die Kirche demütig und bescheidener werden sollte.

Bericht von Marc Benedetti, Redaktor Zofinger Tagblatt
Erschienen am 05. Februar 2022 

Im September 2021 ist plötzlich ein neues Gesicht aufgetaucht. Beda Baumgartner. Er ist der neue katholische Pfarrer («Leitender Priester») des Pastoralraums Pfaffnerntal-Rottal-Wiggertal. Zu diesem gehören fünf Pfarreien und sieben Dörfer, Edith Pfister- Ambühl und er leiten den Pastoralraum gemeinsam.

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Tauferneuerung der Erstkommunionkinder

Zur Vorbereitung auf das Fest der Erstkommunion gehört die Erinnerung an die eigene Taufe. In der Tauferneuerungsfeier sagten die Kinder nun selber «Ja» zum Glauben, dazu durften sie ihre Taufkerze anzünden.

Gleichzeitig wurden sie Zeugen einer Taufe, Edith Pfister spendete in der Feier Linda Gjinaj das Sakrament der Taufe.