Beziehung zu Gott festigen

Bischofsvikar Hanspeter Wasmer spendete am letzten Samstag in der Marienkirche Langnau acht Kindern aus Richenthal und 19 Kindern aus Langnau das Sakrament der Firmung. Coronabedingt war die Öffentlichkeit bei beiden Eucharistiefeiern nicht mit dabei.

 

Firmlinge und ihre Familien erlebten einen aussergewöhnlichen Tag, an dem besondere Rahmenbedingungen galten. Um die Hygienevorschriften einzuhalten, herrschte beim feierlichen Anlass Maskenpflicht vor - statt Weihwasser stand am Eingang zur Kirche Desinfektionsmittel bereit.

Pastoralraumleiterin Edith Pfister – Ambühl wies in ihrem Begrüssungswort auf die Ungewissheit über die Durchführung der Feier – die im April verschoben werden musste – hin:“Trotz der gegenwärtigen Krisensituation wollen die 27 jungen Christen das Sakrament empfangen.“ Um den Familien genügend Platz anbieten zu können, würden die Gottesdienste ortsweise gefeiert.

Feuer und Flamme sein

Firmspender Hanspeter Wasmer nahm für die Predigt das Mikrofon in Hand, begab sich unter Einhaltung des Abstandes vor die Firmanden und redete direkt zu ihnen. Er wies in seiner Predigt auf Symbole des Heiligen Geistes und deren Bedeutung hin. Die Taube stehe für Frieden. Es gelte, sich untereinander gut zu verstehen und in allen Lebenslagen einen versöhnlichen Umgang zu pflegen.

Ein weiteres Symbol sei das Feuer. „Feuer und Flamme sein“ – unter diesem Motto stehe ja der heutige Gottesdienst. Das Feuer bewirke Motivation, wenn die Kräfte am Ende schienen. Wasmer rief die bekannte Geschichte von den „Spuren im Sand“ in Erinnerung, wo der Mensch fragte:“ Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?“ Gott antwortete ihm: „Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen.“ Wir alle dürften darauf vertrauen, dass uns Gott durch das Leben begleite.

Bei der nachfolgenden Firmspendung legte der Bischofsvikar den Firmlingen, die von ihren Paten begleitet waren, die Hände auf und zeichnete ihnen mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirne:“Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist!“ Er führte danach ein kurzes Gespräch mit jedem einzelnen Firmanden.

Das Sakrament verbindet die Firmlinge noch enger mit dem Glauben und stärkt sie, um diesen auch in der Öffentlichkeit zu bekennen. Die Kraft des Heiligen Geistes soll sie befähigen, ihr Leben verantwortungsvoll zu gestalten.

Die feierliche Eucharistiefeier wurde von Patrick Roos, Adligenswil, (Gesang) und Nadine Purtschert, Sempach, (E-Piano) musikalisch mitgestaltet. Für die Vorbereitung der Firmanden waren Bernadette Roth, Brigitte Glur und Edith Pfister zuständig.

Text: Emil Stöckli / Bilder: Viktoria Meier


Erstkommunionausflug 2020 - Herzlich Willkommen im Kloster St. Urban

Als die Erstkommunikanten aus Richenthal, Langnau, Reiden und Wikon in das Postauto stiegen, wussten sie noch nicht, wo unser Reiseziel war. Wir fuhren Richtung St. Urban, in die Klosterkirche. Unser Führer, Herr Beat Röösli, erwartete uns herzlich beim Haupteingang. Unter der grossen Linde vor der Klosterkirche erzählte er uns spannende Geschichten vom Kloster und dessen Geschichte. Es folgte der Besuch in der barocken Klosterkirche aus dem 17. Jahrhundert. Die Kinder konnten mit vielen kleinen Fotos auf einem Laufblatt auf Entdeckungsreise gehen. Diese Ausschnitte suchten sie nun in der Kirche. Das Klostermotto „staunen – erleben – geniessen“ wurde ganz ausgekostet. Für viel Bewunderung sorgte der Besuch in der stimmungsvollen und imposanten Bibliothek. Das älteste, grosse Buch war sehr beeindruckend, wie auch die geschnitzten Eichensäulen mit den vier Jahreszeiten, Erdteilen und Elementen. Weiter durften wir einen Konzertsaal und die stilgerechten Treppenhäuser bestaunen. Nachdem unser Rundgang durch das Kloster beendet war, genossen wir die warmen Sonnenstrahlen und das feine Zvieri. Mit dieser Abschlussreise beendeten wir das Erstkommunionfest 2019/20. Ganz herzlichen Dank für die Unterstützung an unsere Begleiterinnen Vreni Vogel und Manuela Calippe.

Die Katechetinnen

Christine Kaufmann und Helene Bühler-Erni

 

Zur Firmung am 24.Oktober in Langnau

Sich firmen lassen heisst...

...ich vertraue darauf, dass es eine gute Kraft gibt, die in mir und in allen Menschen ist. Christen und Christinnen nennen diese Kraft Geist Gottes oder Heiliger Geist. Mit der Firmung sage ich ja, zu dieser guten Kraft in mir und lasse mich von ihr dazu stärken, immer mehr mich selber zu werden und mein Leben verantwortungsvoll zu gestalten.

Am 24. Oktober sagen 28 junge Menschen aus Langnau, Richenthal und Umgebung: „Ja, ich lasse mich firmen, ich sage dankbar ja, zu Gottes Kraft in meinem Leben.“ Wir freuen uns sehr, dieses Firmfest mit den Firmanden und Firmandinnen und mit ihren Angehörigen zu feiern und wünschen Ihnen, dass sie immer wieder die Erfahrung der bestärkenden Gotteskraft in ihrem Leben machen dürfen.

Wegen der Corona-Schutzmassnahmen können wir auch die Firmgottesdienste in diesem Jahr leider nicht öffentlich feiern. Wir sind Ihnen, liebe Pfarreiangehörige aber sehr dankbar, wenn Sie unsere Firmlinge am Firmtag oder am darauffolgenden Sonntag in Ihr Gebet einschliessen.

Unsere Firmanden und Firmandinnen

Aus Richenthal:

Florian Broch, Sandro Hunkeler, Nando Morgenthaler, Florence Portmann, Maurice Erni, Lena Arnold, Severine Michel, Lena Rasmussen, Mike Portmann

Aus Langnau:

Livio Arnold, Fabian Haas, Leandro Klancar, Levin Müller, Fabio Odermatt, Daniel Prenkolaj, Jaro Studer, Jeremy Wider, Fabiola Desku, Lana Hunkeler, Maelle Küng, Melissa Palladino, Manuel Gjinaj, Sandro Knorpp, Silvan Räber, Timo Wyss, Simone Heinzer (Reidermoos), Joel Borner (Reiden), Noah Kneubühler (Reiden)

 

Ein herzliches Willkomm an Bischofsvikar Hanspeter Wasmer

Ganz herzlich heissen wir Bischofsvikar Hanspeter Wasmer bei uns in Langnau willkommen. Als Vertreter des Bischofs wird er den Firmlingen das Sakrament der Firmung spenden.


Erstkommunion im Zeichen des Regenbogens

 

8 Kinder empfangen in der Kirche Richenthal die erste hl. Kommunion

„Regenbogen buntes Licht, deine Farben sind das Leben. Gott verlässt die Erde nicht, hat sein Zeichen uns gegeben“. Schwungvoll und lebendig sangen die 5 Mädchen und 3 Knaben, die am 13. September zum ersten Mal die heilige Kommunion empfingen, ihr Themenlied.

Mit viel Eifer und grosser Vorfreude hatten sich die Kinder auf dieses grosse Ereignis in den letzten Wochen und Monaten vorbereitet. So gestalteten sie aktiv ihren Festgottesdienst selbst mit, der ganz unter dem Zeichen des Regenbogens «dem Zeichen der Verbundenheit mit Gott» stand.

Dank schönem Wetter konnten die Erstkommunionkinder mit den musikalischen, festlichen Klängen der Musikgesellschaft Langnau/Richenthal den Einzug vom Restaurant Lamm bis in die Kirche geniessen. Gemeinsam mit Pastoralraumleiterin Edith Pfister, Priester Godwin Ukatu, der Katechetin Helene Bühler und den Ministranten zogen die Kommunionkinder mit ihren selbst bemalten Regenbogen in die festlich geschmückte Kirche ein. Eine wunderschöne Regenbogendekoration zierte den Altarraum mit seinen vollen Farben.

Nachdem einige Erstkommunikanten ihre Gäste gleich selbst begrüssten und ihre Texte zur Besinnung laut und deutlich lasen, hielt Edith Pfister eine sinnliche, dem Thema angepasste Predigt. Sie betonte, wie wichtig es sei, das „Zusammengehören“ zu pflegen, das für uns Menschen lebenswichtig ist.

So näherte sich für die Erstkommunikanten der Höhepunkt. Jedes Kind wurde vor den Altar eingeladen, die Hostie erstmals zu empfangen. Es war für jedes Kind ein einzigartiger Moment, wo sich Jesus zum ersten Mal im Zeichen von Brot und Wein zeigte.

Nach den fröhlich vorgetragenen Liedern der Erstkommunikanten wurden ihre Specksteinkreuze und die selber gestalteten Bilder der Familienkette gesegnet. Die kreativ gestalteten Kreuze sind ein spezielles Andenken an ihr grosses Fest.

Zu den festlichen Orgelklängen vom Organisten Guido Zihler fand zum Abschluss der feierliche Auszug aus der Kirche statt.

 

Text: Helene Bühler/ Fotos: Viktoria Meier


Impressionen Minireise in den Europapark

 

Am Samstag, 5. September machten die Minis aus Langnau und Richenthal einen Ausflug in den Europapark.


Vier Pfarreien spannen zusammen

Seit letztem Sonntag gibt es ihn: den Pastoralraum Pfaffnerntal-Rottal-Wiggertal mit den Pfarreien Pfaffnau-Roggliswil, St. Urban, Langnau und Richenthal. Unter der Hauptleitung von Seelsorgerin Edith Pfister-Ambühl schlagen die vier Pfarreien künftig einen gemeinsamen Weg ein.

Im Namen von Bischof Felix Gmür errichtete Brigitte Glur-Schüpfer als Regionalverantwortliche letzten Sonntag in der Pfarrkirche Pfaffnau den Pastoralraum LU 24. Die Pfarreien Langnau, Pfaffnau-Roggliswil, Richenthal und St. Urban werden fortan enger zusammenspannen – sei es bei der Seelsorge, bei Gottesdiensten oder anderen kirchlichen Festen. Die Fäden zieht hierbei die Altishoferin Edith Pfister-Ambühl als Pastoralraumleiterin. Das Amt des leitenden Priesters übernimmt Godwin Ukatu, der bereits Priester der Pfarrei Pfaffnau-Roggliswil war. Sepp Hollinger, der bisher die Pfarreileitung in St. Urban innehatte, unterstützt den Pastoralraum als Diakon. «Die Kirche braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen und das Geheimnis Gottes verkünden wollen. Dafür danke ich euch dreien», sagte die Regionalverantwortliche Brigitte Glur-Schüpfer im Gottesdienst. Edith Pfister-Ambühl, Godwin Ukatu und Sepp Hollinger nahmen die offiziellen Einsetzungsurkunden des Bischofs von ihr entgegen.

Neue Herausforderungen

Mit dem pastoralen Zusammenschluss warten neue Aufgaben auf die Seelsorgenden, Kirchenrätinnen, Sakristane, Sekretärinnen und Freiwilligen des Pastoralraums LU 24. Esther Hirsiger, Sekretärin des Pfarreiverbundes Langnau-Richenthal, freut sich auf die Herausforderung: «Die verschiedenen Sekretariate werden künftig stärker zusammenarbeiten; das wird interessant.» So stehen etwa die Koordination der Gottesdienstpläne, die Gestaltung einer gemeinsamen Website und des Pfarreiblattes an. «Wichtig ist, dass niemand zu kurz kommt», so die Langnauerin. Ähnlich gefordert sieht sich die Richenthaler Sakristanin Marie Hunkeler: «Als Sakristanin gehe ich auf die Wünsche und Persönlichkeiten der Seelsorgenden ein – diese muss ich nun neu kennenlernen.» Der Richenthalerin ist die richtige Mischung von Altem und Neuem ein Anliegen: «Mir ist wichtig, dass wir die Traditionen unserer eigenen Pfarrei aufrechterhalten können, während Frisches dazukommt.»

 

Mit Mut in die Zukunft

Edith Pfister-Ambühl blickt ihrer Aufgabe als Pastoralraumleiterin zwar mit Respekt, aber auch mit grosser Begeisterung entgegen: «Die Kirche soll ein Raum sein für Menschen, Menschlichkeit und Fragen nach Sinn. Hier stecke ich meine Kraft gerne hinein.» Eine Haltung, die gut ankommt – auch beim Pfaffnauer Kirchenratspräsident Peter Portmann: «Ich habe Edith als interessierten, pflichtbewussten und offenen Menschen erlebt. Mit ihr haben wir ein Stück Himmel auf Erden gefunden», lobt er die Altishoferin im Gottesdienst und erntet erheiterte Zustimmung von den Kirchenbesucherinnen und -besuchern. Als Mutmacher beschenkte der Kirchenratspräsident die frisch eingestellten Seelsorgenden des Pastoralraums LU 24 mit Kerzen: «für Freude in guten und Hoffnung in schlechten Zeiten.» Eine weitere Kerze widmete er der noch zu gründenden Arbeitsgruppe Pastoralraum. Diese hat ein konkretes Pastoralraumkonzept zu erarbeiten, welches anschliessend von allen vier Kirchgemeinden abgesegnet werden muss. «Hier ist diplomatische Zusammenarbeit gefragt, denn die konkrete Ausgestaltung eines Pastoralraumes ist sehr offen», meint Peter Portmann. So gibt es bereits einiges zu tun, bis die Pfarrei Reiden-Wikon im August 2021 ebenfalls zum Pastoralraum Pfaffnerntal-Rottal-Wiggertal hinzustösst.

Bericht und Fotos aus dem Willisauer Bote_Anna Graf


„Der Regenbogen – Zeichen der Verbundenheit mit Gott“

So lautet das Motto der 1. Heiligen Kommunion in diesem Jahr.

Wisst Ihr, was es bedeutet: „Zur Kommunion gehen?“

Es ist nicht nur ein Stück Brot, ein heiliges Brot.
Sondern es ist Jesus Christus selbst, unser Herr und Gott.
In der heiligen Hostie nimmt Ihr Jesus in euch auf.
Er geht in eure Seele ein.

Mit diesen Gedanken feiern acht Kinder aus Langnau und Richenthal das Fest der 1. Heiligen Kommunion. Die Kinder freuen sich ganz fest auf diesen grossen Tag.

Um die Covid-19-Schutzmassnahmen einzuhalten, ist der Gottesdienst nur für die Erstkommunionkinder und deren Angehörigen. Wir laden Sie ein, den Vorabendgottesdienst um 19 Uhr in Langnau zu besuchen.

Festgottesdienst: Sonntag, 13. September um 9 Uhr in Richenthal

Besammlung der Kinder: 8.30 Uhr beim Restaurant Lamm in Richenthal

 

Erstkommunionkinder aus Langnau:

Desku Luis, Stöckli Lenny, Amrein Caitlyn, Hirsiger Liana und Sommerhalder Alessia

 

Erstkommunionkinder aus Richenthal:

Hodel Gian, Keller Jasmin und Manzanares Torres Yerika

 

Helene Bühler


Impressionen Schuleröffnungsfeier Langnau


Impressionen Schulschlussfeier Langnau

Mit der Schulschlussfeier am 3. Juli um 11 Uhr in der Kirche Langnau gieng das Schuljahr 2019/20 zu Ende. Die Katechetinnen Helene Bühler und Christine Kaufmann gestalteten die Feier und wünschten allen Schülerinnen und Schülern schöne und erholsame Ferien.


Gottesdienst mit Brigitte Glur-Schüpfer und Godwin Ukatu

Der Gottesdienst zur Verabschieung von Brigitte Glur-Schüpfer musste leider abgesagt werden.

Nun dürfen wir Brigitte in den Gottesdiensten vom Samstag, 27. Juni um 19 Uhr in Richenthal und am Sonntag, 28. Juni um 9 Uhr in Langnau begrüssen. Zusammen mit Godwin Ukatu wird sie die Feiern gestalten. Dazu sind alle herzlich eingeladen.


Neue Gemeindeleitung ab 1. August 2020

Ab 1. August 2020 wird Frau Edith Pfister-Ambühl die Gemeindeleitung der vier Pfarreien Langnau, Pfaffnau-Roggliswil, Richenthal und St. Urban übernehmen, dies unter Vorbehalt der Wahl durch den Regierungsrat des Kantons Luzern.

Zum gleichen Termin wird Bischof Felix Gmür den Pastoralraum Pfaffnerntal Rottal Wiggertal kanonisch errichten und Frau Pfister als Pastoralraumleiterin ernennen. Herr Godwin Ukatu wird Leitender Priester des Pastoralraumes. Herr Sepp Hollinger wird als Diakon für den ganzen Pastoralraum mit Schwerpunkt in St. Urban tätig sein. Die Pfarrei Reiden-Wikon – Johannes der Täufer wird ab 1. August 2021 zum Pastoralraum dazugehören.

Die kanonische Errichtung des Pastoralraumes mit Begrüssung und feierlicher Ernennung von Frau Pfister-Ambühl als Pastoralraumleiterin, Herrn Ukatu als Leitender Priester und Herrn Hollinger als Diakon wird am 23. August 2020 stattfinden.